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Sie träumen von «Twelve Points»

Im Mai 2012 findet der Eurovision Song Contest statt. Morgen Samstag entscheidet sich in einer Liveshow des Schweizer Fernsehens, wer die Schweiz in Aserbeidschan vertreten wird.

Die drei Bernerinnen Martina Lara (16), Francesca Lara (17) und  Michelle Corrales-Born (16) stechen mit «Black Symphony» aus dem ESC-Balladengesäusel heraus, was  schon mal positiv ist. Der  R’n’B-Song überzeugt mit  dramatischen Streichern, treibenden Bässen und mondänem Flair. Auch wenn noch etwas Persönlichkeit fehlt, kommen die Stimmen überraschend reif daher.
Die drei Bernerinnen Martina Lara (16), Francesca Lara (17) und Michelle Corrales-Born (16) stechen mit «Black Symphony» aus dem ESC-Balladengesäusel heraus, was schon mal positiv ist. Der R’n’B-Song überzeugt mit dramatischen Streichern, treibenden Bässen und mondänem Flair. Auch wenn noch etwas Persönlichkeit fehlt, kommen die Stimmen überraschend reif daher.
zvg
Mit «Baby, Baby, Baby» entschuldigt sich der 29-jährige Zürcher mit der tiefen, satten Stimme für einen Seitensprung.  Ob ihm die Angebetete verzeihen wird? Wir jedenfalls  würdens glatt tun: Guillermo Sorya bringt Gefühl, aber  auch Schwung und Soul in den ESC-Wettbewerb. Seine Stärken sind ausserdem (was  nicht selbstverständlich ist) Musikalität – und  gutes Aussehen. Ob das reicht, um den ESC zu gewinnen? Wenn nicht, wärens zumindest «Zero Points»  auf ziemlich hohem Niveau.
Mit «Baby, Baby, Baby» entschuldigt sich der 29-jährige Zürcher mit der tiefen, satten Stimme für einen Seitensprung. Ob ihm die Angebetete verzeihen wird? Wir jedenfalls würdens glatt tun: Guillermo Sorya bringt Gefühl, aber auch Schwung und Soul in den ESC-Wettbewerb. Seine Stärken sind ausserdem (was nicht selbstverständlich ist) Musikalität – und gutes Aussehen. Ob das reicht, um den ESC zu gewinnen? Wenn nicht, wärens zumindest «Zero Points» auf ziemlich hohem Niveau.
zvg
Oje, Raphael Jegers Lied «Song In My Head» ist Programm. Der 32-jährige Basellandschafter versucht ziemlich verkrampft, einen Ohrwurm in die Köpfe der ESC-Ausscheidungszuschauer zu pressen – und hat leider Erfolg damit. Oder sagen wir es so: Jegers Liedli, das übrigens tönt, als ob ein Pfadileiter aus einem Englischbuch vorsingt, fängt zwar hübsch  weihnachtlich mit Violinentönen an, geht dann aber in nervtötendes Gejaule über. Und das verfolgt einen dann stundenlang. Wir raten zur Mute-Taste auf der Fernbedienung.
Oje, Raphael Jegers Lied «Song In My Head» ist Programm. Der 32-jährige Basellandschafter versucht ziemlich verkrampft, einen Ohrwurm in die Köpfe der ESC-Ausscheidungszuschauer zu pressen – und hat leider Erfolg damit. Oder sagen wir es so: Jegers Liedli, das übrigens tönt, als ob ein Pfadileiter aus einem Englischbuch vorsingt, fängt zwar hübsch weihnachtlich mit Violinentönen an, geht dann aber in nervtötendes Gejaule über. Und das verfolgt einen dann stundenlang. Wir raten zur Mute-Taste auf der Fernbedienung.
zvg
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Dramatische Streicher, eine rauchige Stimme oder ein Engelchen? Klassikpop, ein französisches Chanson oder ein orientalisch angehauchter Popsong? Eine Einschätzung, wer heraussticht, das Rennen machen und die Schweiz am Eurovision Song Contest (ESC) 2012 vertreten könnte.

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