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Scherzo aus der Vorhölle

Das BSO und Emmanuel Pahud haben sich für das erste Symphoniekonzert der Saison an ein mutiges Programm gewagt.

Der Genfer Flötist Emmanuel Pahud erweckt gemeinsam mit dem Berner Symphonieorchester und Mario Venzago zwei selten gespielte Partituren zum Leben.
Der Genfer Flötist Emmanuel Pahud erweckt gemeinsam mit dem Berner Symphonieorchester und Mario Venzago zwei selten gespielte Partituren zum Leben.
Beat Marti (Archiv)

Schon der Titel «Vom Ende der Welt» lässt aufhorchen: Was soll denn danach noch kommen? Zunächst steht der Genfer Flötist Emmanuel Pahud auf der Bühne und erweckt gemeinsam mit dem Berner Symphonieorchester und Mario Venzago zwei selten gespielte Partituren zum Leben. Verschmitzt muss Jacques Ibert gelächelt haben, als er sich den aufmüpfigen Beginn seines Flötenkonzerts ausgedacht hat; Venzago greift den Witz sogleich auf, arbeitet mit scharfen dynamischen Wechseln und abrupten Pausen die üppig gestrichenen Farben der Komposition heraus. Die rund 50 Musiker und Musikerinnen, die das Spiel des Dirigenten mit äusserster Präzision befeuern, wirken wie ein einziger Organismus, der mit vollendeter Eleganz agiert.

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