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Sänger im Trommelwirbel

Conor Oberst schloss in Zürich Frieden mit seiner Vergangenheit. So laut hätte er dabei aber nicht werden müssen.

Lass die Sonne rein: Conor Oberst im vergangenen Juli am Gurtenfestival in Bern.
Lass die Sonne rein: Conor Oberst im vergangenen Juli am Gurtenfestival in Bern.
Peter Klaunzer, Keystone

Man erinnert sich an ihn als einen, der wichtig war im Leben so vieler Musikfans. Conor Oberst war jung, trank viel und verwandelte auf der Bühne sein Weltweh in etwas, das viel aufregender klang als Weltweh, nämlich in ein heroisches Chaos tobender Gefühle. Wer ihn im Dezember 2002 sah, als seine Bright Eyes in der Roten Fabrik das Album «Lifted...» aufführten, krachend und als eine einzige, grosse Verschwendung, wird immer etwas vermissen, wenn der Sänger und Songwriter aus Omaha, Nebraska, neuerdings eine Bühne betritt. Und natürlich wissen, dass es kein Zurück gibt.

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