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Rote, rote Zahlen

Vier Mitglieder der legendären britischen Reggae-Band UB40 («Red, Red Wine») sind trotz Millionen-Verkäufe pleite.

Ein Richter am Birmingham County Court habe über Brian Travers, Jimmy Brown, Terence «Astro» Oswald und Norman Hassan die Privatinsolvenz eröffnet, berichteten britische Medien. Das Gericht bestätigte drei der vier Insolvenzverfahren, ein viertes sei noch nicht veröffentlicht. Der Richterspruch bedeutet, dass die Musiker jederzeit mit Pfändung rechnen müssen, wenn sie Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Er gilt zunächst für ein Jahr.

UB40 ist eine der erfolgreichsten Reggae-Bands der Welt. Mit Bestseller-Titeln wie «Kingston Town» spielten sie in ihrer 33 Jahre dauernden Karriere Millionensummen ein. Sie verkauften mehr als 70 Millionen Tonträger und schafften es mit 50 Titeln in die britischen Charts.

Die Band war bereits wegen Meinungsverschiedenheiten über Finanzen im Jahr 2008 auseinandergebrochen. Vorausgegangen war der Zusammenbruch ihrer Plattenfirma DEP International. «Das war der Grund, warum ich damals abgehauen bin», sagte Bandgründer Ali Campbell dem «Daily Telegraph». «Die Jungs haben dem Management geglaubt und nicht mehr. Es kann keiner sagen, er sei nicht gewarnt gewesen.»

Der Bandname geht auf das britische Antragsformular für Arbeitslosenunterstützung (»Unemployment Benefit») zurück.

SDA/phz

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