Zum Hauptinhalt springen

Noch immer unersättlich

Sie haben für die amerikanischen Jazzstars den roten Teppich ausgerollt und Bern zu einer der Hauptstädte des Jazz gemacht: Die Berner Wolverines, die auch nach fünfzig Jahren nicht ans Aufhören denken.

1971 traten die Wolverines in der Pilotsendung der «Glückskugel» von Beni Thurnheer (ganz rechts) auf.
1971 traten die Wolverines in der Pilotsendung der «Glückskugel» von Beni Thurnheer (ganz rechts) auf.
zvg

«Ich weiss, was das zu tun gibt, um so rassig miteinander spielen zu können. Eure Musik vergessen wir nicht», schrieb ein «Grubenbub» nach einem Konzert der Wolverines in perfekter Schnürchenschrift. Zwanzig Jahre trat die Berner Jazzband regelmässig im Erziehungsheim auf der Grube in Niederwangen auf. Die «Grubenbuben» sind nicht die Einzigen, die die Wolverines und ihre Musik nicht vergessen. Auch in diesem Jahr sorgte die Band in Marians Jazzroom im Hotel Innere Enge für eine ganze Reihe ausverkaufter Konzerte. «Das Publikum ist uns treu geblieben und mit uns alt geworden», sagt Hans Zurbrügg. Auf das Musizieren habe das Alter bis heute keinen Einfluss gehabt. «Wir waren noch nie so gut wie heute, spielen wir doch viel lockerer.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.