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Neuer Schnauf in alten Falten

Marcel Oetiker ist der erste studierte Schwyzerörgeler der Schweiz. Am Festival Alpentöne in Altdorf hat er am Wochenende seine neueste Komposition vorgestellt.

«Hintenrum gibts all diese genialen Verknüpfungen»: Aufführung der «Mütsche-Geischt-Variationen».

Manchmal wird ihm selbst klar, dass das alles etwas kompliziert ist. Dann lacht Marcel Oetiker. Und sagt, das sei es auch für ihn. Und für die anderen Musiker seines Nonetts, mit dem er in Altdorf seine neueste Komposition aufgeführt hat, «sóerbaird». Aber es sei eine menschliche Reaktion, eine bestimmte Notenfolge oder einen Klang für unspielbar zu halten, meint der 33-jährige Schwyzer, das Instrument selber wisse davon nichts. Und genau darum gehe es; darum, dass die Musik im Instrument beginne. Nicht im Kopf, sondern im Schwyzerörgeli, 18erli, Standardmodell. In seiner Diplomarbeit für die Hochschule der Künste in Bern hat Oetiker die Möglichkeiten der kleinen Handorgel analysiert – und ist dabei weit über das Urchige hinaus gegangen. Aber hören wir selbst.

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