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Musikmesse Popkomm wird schwer metallisch

Die Berliner Musikmesse Popkomm ist in diesem Jahr so international wie nie. Allein aus der Schweiz reisen 17 Bands an.

Über 800 Aussteller präsentieren sich auf der Musikmesse Popkomm vom 8. bis am 11. Oktober. Einen Schwerpunkt legen die Festival-Veranstalter in diesem Jahr auf die Metal-Musik.

«Metal-Festivals werden immer grösser», erklärte Schade. Unter dem Motto «Wacken rocks Berlin» wird unter anderem die finnische Hard-Rock-Band Lordi auftreten, die mit ihren Monsterkostümen 2006 den Eurovision Song Contest gewonnen hat.

Beim Festival spielen ausserdem die schottische Britpop-Band Travis und Tomte aus Hamburg. Die Musikstile reichen von Rock und Pop über HipHop und Chanson bis zu Klassik, Punk und Elektro.

«Hopp Schwiiz»-Festival

Aus der Schweiz reisen 17 Bands an die Popkomm, wie aus einem Communiqué der Promotionsgesellschaft Swiss Music Export hervorgeht. Die Post-Grunge-Band Navel spielt demnach am Eröffnungstag im White Trash, einem angesagten Konzertlokal.

Den Abend «Chansons & Songs» von Swiss Music Export gestalten Sophie Hunger, Philipp Fankhauser und Michael von der Heide. An der Premiere des «Hopp Schwiiz»-Festivals präsentieren sich am 10. Oktober Musiker fast aller Sparten vom Rapper Greis über die Folksängerin Heidi Happy bis den Alternativmusikern Young Gods.

Grössenmässig «am Limit»

Mit 13 Auftritten präsentiert das Partnerland Türkei Rock, Pop und Folk. Auf dem Messegelände zeigen sich erstmals die USA mit einem Länderstand. Auch Australien stellt sich mit Newcomern aus Hard Rock, Pop und Folk bis hin zu Songschreibern vor.

Mit Island, Dänemark und Schweden ist die skandinavische Musikszene vertreten. «Grösser soll die Popkomm nicht werden», erklärte Schade. «Wir sind am Limit.» Bewusst wolle die Messe 2008 ein «Gegenpol zum Massengut Musik» sein.

Die Popkomm gilt als wichtiges Branchentreffen der deutschen und internationalen Musikszene mit Fachmesse, Kongress und Festival. Am 8. Oktober startet die Messe, die früher in Köln angesiedelt war, zum fünften Mal in Berlin.

SDA/mcb

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