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«Mir huere Tuble»

Die Berner Rap-Allianz Chlyklass hat nach zehn Jahren ihr zweites Vollalbum herausgebracht. Sie ist eine Crew, keine Band, und teilt damit die Krankheit aller Koalitionen: Kompromisse sind selten sexy.

Die Nord-Ost-Achse des Berner Raps hat im Bandraum gewirkt. Ab dem 9i-Tram-Schild im Uhrzeigersinn: Greis, Diens, Manager Baldy Minder, Krust, Phantwo, DJ Skoob, Baze, Tiersch, Serej, Poul Prügu, DJ Link.
Die Nord-Ost-Achse des Berner Raps hat im Bandraum gewirkt. Ab dem 9i-Tram-Schild im Uhrzeigersinn: Greis, Diens, Manager Baldy Minder, Krust, Phantwo, DJ Skoob, Baze, Tiersch, Serej, Poul Prügu, DJ Link.
zvg/P. Pfistner

«Wieso immer mir?» lautet der Titel des neuen Chlyklass-Albums, und die Frage ist mehr als ein rhetorischer Kniff. Es erklärt sich nämlich nicht von selbst, dass elf Crew-Mitglieder, von denen sich die Mehrheit in den letzten Jahren auf Primärberuf und Familie konzentriert hat, wieder ins Geschäft einsteigen. Die Lust auf Rap, zumindest auf Abwechslung, hat sie offenbar gepackt, oder wie es Krust als mental herausgeforderter U-Boot-Kapitän in «Cousteau» beschreibt: «Müssiggang isch Gift für üs au unger Deck / Es isch Gift für d Morau / Ha im Heck e verlassene Ruum vou Charte entdeckt / Auso chömet doch au.»

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