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Mann im Kokon

Greis hat ein neues Album gemacht. Gewohnt beredt frönt er darauf dem musikalischen Kammerspiel. So leichtfüssig klang der Berner Rapper schon lange nicht mehr.

Sein Drang, der Welt die Welt zu erklären, ist definitiv kleiner geworden. Überhaupt ist die Welt kleiner geworden bei Greis.
Sein Drang, der Welt die Welt zu erklären, ist definitiv kleiner geworden. Überhaupt ist die Welt kleiner geworden bei Greis.
Janosch Abel (zvg)

Es gibt da diesen Moment, in dem man glaubt, sich in einen Bligg-Song verlaufen zu haben. «I bi schtouz uf üsi Gschicht, üse Wäg / mir si ds viufäutigschte Land wos git uf dr Wäut», singt er in «Teil vom Ganze». Doch knapp bevor die Hymne auf ihrer Gratwanderung über den pathetisch aufgemotzten Beat ins Suspekte abzustürzen droht, versetzt Greis dem Rütli-Patriotismus einen Dämpfer. «Gang zu dine Fründe und verzeu das: Die erschte Helvete si härezoge us em Elsass.»

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