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Knapp über die Zeit gerettet – Bon Jovi im Letzigrund

Mitfühlen und mitleiden: Der Grandseigneur des Stadionrocks hat bei seinem Schweiz-Besuch beängstigend geschwächelt.

Die mitsingenden Fans können den schiefen Gesang von Bon Jovi nur halbwegs übertönen. Foto: Andrea Zahler

Die mitsingenden Fans können den schiefen Gesang von Bon Jovi nur halbwegs übertönen. Foto: Andrea Zahler

Ane Hebeisen

Obacht: Es folgt ein Gedanke, der ist so erschreckend, dass man ihm nicht allein in einer dunklen Gasse begegnen möchte. Er geht folgendermassen: Es gibt am Bon-Jovi-Konzert im Zürcher Letzigrundstadion kaum eine Person, welche die Lieder des Amerikaners schlechter singen würde als der Herr Bon Jovi selbst. Der tausendstimmige Mitsing-Chor, der fast das ganze Konzert über durch das Oval schallt, verwischt die vokalen Unstimmigkeiten des Meisters nur halbwegs, am besten klingt das Ganze, wenn der Tontechniker dessen schiefen Gesang dezent in den Hintergrund mischt.

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