Jazz-Gitarrist John Abercrombie gestorben

Zu den Höhepunkten seiner Karriere gehörten die Aufnahmen mit dem Getaway-Trio. Nun ist John Abercrombie mit 72 gestorben.

Seine Aufnahmen werden auch nach seinem Tod noch studiert: John Abercrombie am Montreux Jazz Festival 2003.

Seine Aufnahmen werden auch nach seinem Tod noch studiert: John Abercrombie am Montreux Jazz Festival 2003.

(Bild: Keystone Laurent Gillieron)

Jazz-Gitarrist John Abercrombie, der für seinen sanften und doch intensiven Stil sowie als Leiter erfolgreicher Bands bekannt war, ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 72 Jahren nach langer Krankheit, wie sein Label ECM am Mittwoch mitteilte.

Zu den Höhepunkten seiner Karriere zählen die Aufnahmen mit dem Gateway-Trio, das neben ihm aus Schlagzeuger Jack DeJohnette und Bassist Dave Holland bestand. Abercrombie stammte aus Port Chester im US-Bundesstaat New York und besuchte das Berklee College of Music in Boston.

Abercrombie sei es immer um ein harmonisches und flexibles Spiel mit anderen Musikern gegangen, sagte Pianist Marc Copland, der über fast 50 Jahre immer wieder mit Abercrombie gespielt hatte, dem «Ottawa Citizen». «Wie seine Musik suchte John nie aggressiv das Rampenlicht, er versuchte einfach, die bestmögliche Musik zu machen», sagte Copland. Sein breites Werk an Aufnahmen werde studiert, so lange die Menschen Jazz-Gitarre spielen, teilte ECM mit.

Das John Abercrombie Quartett am Skopje Jazz Festival (Video: Arte Concert/Youtube)

sda

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