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Zwei Popkonzerte im sinfonischen Format: Sting und Peter Gabriel zeigten im Zürcher Hallenstadion, wie es geht. Und wie nicht.

Fremde und eigene Songs neu erfunden: Das New Blood Orchestra begleitete am Mittwoch Peter Gabriel im Hallenstadion.
Fremde und eigene Songs neu erfunden: Das New Blood Orchestra begleitete am Mittwoch Peter Gabriel im Hallenstadion.
Nicola Pitaro
Einbalsamierung der eigenen Hits am Dienstag: Sting mit Orchester in derselben Halle.
Einbalsamierung der eigenen Hits am Dienstag: Sting mit Orchester in derselben Halle.
Dominique Meienberg
Zu Gabriel (Bild) kamen 4200 Besucher, zu Sting 6000.
Zu Gabriel (Bild) kamen 4200 Besucher, zu Sting 6000.
Nicola Pitaro
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Nicht jeder kann sich ein Orchester leisten. Dem Popmusiker, der damit um die Welt tourt, ist es nicht zuletzt ein Statussymbol, das seine Ankunft bei den Arrivierten vertont. Eine Art mittingelnde Hall of Fame, die praktischerweise auch noch Musik macht – und leider häufig auch so klingt.

Zum Beispiel bei Sting, der für sein aktuelles Album «Symphonicities» zwölf seiner bekanntesten Songs mit dem Royal Philharmonic Orchestra eingespielt hat. Wie man sich am Dienstag im Hallenstadion vergewissern konnte, klingen seine Hits jetzt, als habe Sting sie in einen schweren Goldrahmen gehängt.

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