Zum Hauptinhalt springen

Ein wunderbarer Teil des Problems

Je grösser der Aufwand, desto grösser der Ertrag: Diese Rechnung ging an der 8. Ausgabe der Jazzwerkstatt Bern nicht auf.

Man fühlte sich an den Sadomaso-Jazzfilm «Whiplash» erinnert: Saxofonist Marc Stucki lärmt mit dem HKB Lare Ensemble um die Wette.
Man fühlte sich an den Sadomaso-Jazzfilm «Whiplash» erinnert: Saxofonist Marc Stucki lärmt mit dem HKB Lare Ensemble um die Wette.
zvg

Es gibt Fragen, die man im 21. Jahrhundert besser nicht mehr stellt – ausser man will in die Bredouille geraten. Zum Beispiel: Was ist Jazz? Die Jazzwerkstatt Bern hat aus der Not quasi eine Tugend gemacht und begreift Jazz als «Four-Letter-Word», mit dem man anstellen kann, was man will.

Das Resultat war auch im Jahr 8 ein Wundertüten-Anlass, bei dem sich das Publikum seine Feierlaune durch nichts verderben liess – Optimisten mögen diese allumfassende Akzeptanz als Zeichen von Offenheit und Neugierde deuten, Kulturpessimisten würden dagegen wohl eher von einem Hang zu Kritiklosigkeit sprechen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.