Zum Hauptinhalt springen

«Drei Viertel der Leute gehen nach Hause»

Die Bands spielen, das Bier fliesst, die Zelte sind aufgebaut: Das Zürich Openair, eines der letzten Festivals des Sommers, läuft. Was auffällt: Die Lücken zwischen den Zelten auf dem – gut eingerichteten – Zeltplatz sind gross.

«Zu Hause ist es gemütlicher»: Der Zeltplatz auf dem Gelände des Openair Zürich ist halb leer.

Am Freitagmittag sind auf dem Zeltplatz noch grosse Flächen frei, die Zelte stehen in lockerer Formation. Szenen wie an einem Openair St. Gallen, wo bereits am Freitagmorgen jeweils kaum ein weiteres Zelt hinpasst, gibt es am Zürich Openair nicht.

«Wir schätzen, dass etwa drei Viertel der Festivalbesucher nach Hause gehen und ein Viertel hier zeltet», sagt Claudia Witsch, Sprecherin des Zürich Openairs. «Das ist natürlich relativ wenig im Vergleich zu anderen Festivals.» Als Grund nennt sie die Nähe zur Stadt Zürich sowie die guten Verkehrsanbindungen. Bis tief in die Nacht bringen Extrazüge die Festivalbesucher im Halbstundentakt an den Hauptbahnhof.

Schliessfächer und Lichterketten

Für manche Festivalbesucher gehört das Übernachten auf dem Zeltplatz einfach dazu: «Ich zelte hier, weil ich sonst gar nicht in Openair-Stimmung komme», meint ein Besucher. Bei der Mehrheit gilt jedoch die Devise: Zu Hause ist es gemütlicher.

Aber auch diejenigen Besucher, welche auf dem Zeltplatz ausharren, profitieren von einer aussergewöhnlichen Infrastruktur. Spülbare Toiletten, Schliessfächer, breite Holzwege und Lichterketten werden vom Festival zur Verfügung gestellt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch