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Die Vielfalt im Innern

Die «Musique imaginaire» 
des Norwegers Christian Wallumrød bricht mit 
Klischees seiner Heimat.

Neugier ohne Scheuklappen: Christian Wallumrød (l.) Ensemble.
Neugier ohne Scheuklappen: Christian Wallumrød (l.) Ensemble.
zvg

In der jüngeren Vergangenheit hat sich ein kleines norwegisches Jazzwunder ­ereignet. Nachdem lange Zeit allein der Saxofonist Jan Garbarek die Jazzszene im flächenmässig grossen, doch dünn besiedelten Land am Nordrand Europas in den Augen der Öffentlichkeit vertreten hatte, haben sich die international bekannt gewordenen Namen norwegischer Jazzer inzwi­schen vervielfacht. Lässt sich aus ihrem Schaffen eine länderspezifische Ästhetik ableiten? Die Versuchung ist gross, sparsame Klänge mit kargen Landschaften in Beziehung zu setzen, doch hat der Pianist und Harmoniumspieler Christian Wallumrød seine Vorbehalte gegen eine solche oberflächliche Katalogisierung.

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