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Bob Dylan goes Sinatra

Auf seinem neuen Album interpretiert Bob Dylan zehn Songs aus Sinatras Repertoire: «Die Leute fingen an zu heulen!»

Sinatra «wäre stolz»: Altmeister Bob Dylan bei einem Auftritt in Los Angeles.
Sinatra «wäre stolz»: Altmeister Bob Dylan bei einem Auftritt in Los Angeles.
Chris Pizzello, Keystone

Weltanschaulich wie musikalisch war er schon überall unterwegs: Mal agierte Bob Dylan als politischer Bänkelsänger, mal als Folk-Heroe oder Rocker. Er agitierte musikalisch gegen die Rassisten im amerikanischen Süden, spielte Country mit Johnny Cash, interpretierte alte Folksongs neu und brachte Fans zur Weissglut, als er zur elektrischen Gitarre griff. Jetzt führt seine lebenslange Suche den nuschelnden Altmeister in völlig unerschlossene Gegenden: Am Freitag erscheint sein neues Album «Shadows in the Night» mit einer Sammlung von zehn Standards, die sämtlich zwischen den Zwanziger- und Sechzigerjahren des 20. Jahrhunderts komponiert wurden. Und sie alle hat Frank Sinatra mindestens einmal aufgenommen.

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