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Aus der Wüstenei des Alltags

Das Leben ist ein langer, ruhiger Grungesong: Auf ihrem beeindruckenden Debütalbum widmet sich Courtney Barnett dem kleinen Gefühl.

Songs voller literarischer Ökonomie und Rhythmus: Die australische Singer/Songwriterin Courtney Barnett. Foto: PD
Songs voller literarischer Ökonomie und Rhythmus: Die australische Singer/Songwriterin Courtney Barnett. Foto: PD

Es ist eine sorglose Rockmusik. Die elektrische Gitarre zittert zwar ein wenig, aber nur, weil es noch früh am Morgen ist. Ein junges Paar fährt los, um sich ausserhalb der Stadt eine schöne neue Bleibe zu suchen. Im Videoclip sieht man, aus dem Auto auf die Strasse gefilmt, wie sich die beiden durch Suburbia pflügen. Sie haben sich einen italienischen Kaffeekrug gekauft, sind darum jetzt unabhängig von den Coffee- shops im Stadtzentrum und sparen erst noch 23 Dollar die Woche. Das ist «Depreston», ein schläfrig dahinerzählter Song auf dem ersten Album von Courtney Barnett, der jungen Songwriterin aus Melbourne, die letzten Sommer mit ersten Singles und Konzerten auch in der Schweiz eine ansehnliche Fangemeinde gewonnen hat.

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