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Auf dem Berg gibt sich allerlei Getier die Ehre

Arktische Affen, blutige Randen und jemand, der sich selber die Schuld gibt: Auf dem Gurten tummeln sich ab Donnerstag Bands mit trashigen Namen. Wie kommen sie dazu?

Karikatur: Max Spring

Nomen est omen? Hoffentlich nicht! Eine Dame mit dem eher langweiligem Namen Kate Nash eröffnet nämlich morgen das Gurtenfestival. Danach stehen namentlich aber richtige Freaks parat. Zum Beispiel aus dem Tierreich: Die Berner Band Dead Bunny wollte einen Namen, der «sexy klingt» wie bunny. Und rockig wie dead. Mit dem Bandnamen verarbeiteten die Jungs gleichzeitig einen Autounfall, der im Entlebuch einem Hasen das Leben gekostet hatte. Eine andere Schweizer Band heisst Das Pferd – formerly known as «Das Pferd, das sie besser nicht Kurt nannten». Der ursprüngliche Titel – natürlich eine Bieridee – passte nicht aufs erste Konzertplakat, und so reiten die Basler als Pferd durch den Musikzirkus. Noah and the Whale sind anders auf den Wal gekommen: «The Squid and the Whale» von Regisseur Noah Baumbach soll angeblich einer der Lieblingsfilme der fünf Londoner Jungs sein. Wobei es auch im Film weder um einen Tintenfisch noch einen Wal geht. Schon eher mit ihrem Bandnamen verbunden sind vier Mädels aus Norwegen: Katzenjammer ist ein schrilles Quartett, das auf der Bühne Instrumente zirkulieren lässt. Manchmal ein Jammer.

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