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Applaus für das «Alphatier»

Rund 1500 begeisterte Fans haben am Dienstagabend in einem Hamburger Club die Premiere von Marius Müller-Westernhagens neuer CD gefeiert.

«Also waren wir doch auf dem richtigen Trip»: Marius-Müller Westernhagen zeigte sich nach seinem Hamburger Konzert erleichtert. (Archivaufnahme, September 2012)
«Also waren wir doch auf dem richtigen Trip»: Marius-Müller Westernhagen zeigte sich nach seinem Hamburger Konzert erleichtert. (Archivaufnahme, September 2012)
Keystone

Der 65-Jährige spielte beim ausverkauften Tourauftakt in der «Grossen Freiheit 36» alle Songs seines 19. Studioalbums. Darunter waren schmachtende Liebesballaden wie «Engel, ich weiss» oder klassisch rockige Klänge bei «Was ich will, bist du». Die Platte war als «Quintessenz» seiner Karriere angekündigt worden.

Der ehemalige Stadion-Sänger hatte sich bewusst eine kleine Kulisse ausgesucht, damit seine Fans die neue Scheibe zuerst hören - noch bevor sie nach insgesamt zwölf Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz am 25. April erscheint.

Kurz vor dem Konzert hatte Westernhagen, für den Hamburg bis 2010 rund 40 Jahre lang Wahlheimat war, grosse Nervosität eingeräumt. Anders als auf Konzerten sonst üblich könne diesmal kein Fan eines der Lieder mitsingen, äusserte er seine Bedenken. Doch die Zuhörer im Alter zwischen 40 und 70 Jahren bedachten jedes Lied mit grossem Applaus, wippten und tanzten mit.

Grosse Erleichterung

«Unglaublich, was von uns abgefallen ist, also waren wir doch auf dem richtigen Trip», rief Westernhagen ihnen am Ende erleichtert zu. Zum Abschied gab er fünf Zugaben, grosse Hits wie «Johnny Walker» und «Willenlos». Lieder, mit denen er in den 90er-Jahren ganze Fussballstadien füllte.

Erst vor kurzem war bekannt geworden, dass Westernhagen und seine Frau Romney sich im vergangenen Jahr nach fast 25 Ehejahren getrennt hatten. Seine neue Beziehung sei nicht der Grund dafür gewesen, sagte Westernhagen der «Bild»-Zeitung. Mit wem er liiert ist, berichtete er dabei nicht. Auch in Hamburg wollte er sich nicht näher zur neuen Liebe äussern. «Ich bin einfach der Meinung, dass private Dinge nicht in die Öffentlichkeit gehören», erklärte der Musiker.

SDA

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