Schattiger Electro statt Sponsoren-Zelte

Zeitgleich mit dem Gurtenfestival relaxt man am Fuss des Berges: die Alternativ-Veranstaltung Gugus Gurten.

Die Betreiber der Heitere Fahne betreiben sich auf das diesjährige «Gugus Gurten» vor. Bild: Adrian Moser

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Nicht immer sind die Glücklichen jene, die es bis ganz nach oben geschafft haben. Im Falle des Gurtens zum Beispiel kann es durchaus zur Seligkeit reichen, am Fuss des Berges zu rasten. Jedenfalls zu jener Zeit im Jahr, wenn wieder das Festivalvolk vor der Gurtenbahn ansteht.

Denn während oben das 34. Gurtenfestival über die «Stages» und «Tents» geht (und emsig Pfandbecher-Geld für die Heitere Fahne gesammelt wird), trifft man sich unten zum fünften Mal zur relaxten Alternativ-Veranstaltung Gugus Gurten. Statt Sponsorenzelte mit zweifelhafter Musikbeschallung findet man dort die lauschige Grandpalais-Terrasse; statt Auftritte von Casper oder Macklemore gibt es Mundart-Disco von Melker, behaglichen Country von Miss Tigre oder schattigen Electropop vom Luzerner Duo a=f/m.

Und wer sind eigentlich diese Entrepreneurs, die auch noch auf dem Programm stehen? Man munkelt, ein bekannter Musiker aus Münchenbuchsee soll dazu gehören.

Mittwoch, 12., bis Samstag, 15. Juli. www.dieheiterefahne.ch (Der Bund)

Erstellt: 06.07.2017, 07:12 Uhr

Artikel zum Thema

«Es könnte einige Aha-Erlebnisse geben»

Berner Woche Wie tickt das Gurten-Volk? Und warum ist das Programm so Europa-fixiert? Der Gurtenfestival-Programmleiter Philippe Cornu gibt Auskunft. Mehr...

Die Heitere Fahne ringt um ihr unbeschwertes Lachen

Ständige Geldsorgen laugen das Betreiberkollektiv aus. Nun hofft man auf die Gemeinde Köniz. Mehr...

Frühes Weihnachtsgeschenk für die Heitere Fahne

Nachdem das Kollektiv Freiraum die Vergabe des Sozialpreises kritisiert hat, erhält es eine Spende in der Höhe des Preises. Mehr...

Paid Post

Bildung gegen die Macht der Maras

In den grösseren Städten El Salvadors kontrollieren Gangs, die sogenannten Maras, ganze Quartiere. Die Banden nutzen die tristen Zustände im Land, um Kinder und Jugendliche zu rekrutieren.

Kommentare

Blogs

History Reloaded 10 Unbekannte, die Geschichte schrieben

Sweet Home Diese Stylingfehler ruinieren die Einrichtung

Abo

Das digitale Monatsabo Light für Leser.

Nutzen Sie den «Bund» digital im Web oder auf dem Smartphone. Für nur CHF 19.- pro Monat.
Jetzt abonnieren!

Die Welt in Bildern

Wellness fürs Schaf: An der «Sichlete» nach dem Alpabzug gestern in Bern hält dieses Tier ganz entspannt seinen Kopf hin. Die Schur nach einem Sommer auf der Alp ist wohl tatsächlich eine Erleichterung (18: September 2017).
(Bild: Peter Klaunzer) Mehr...