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Am Ende sind alle gleich, und zwar tot

«Das Schloss Dürande»: Das Berner Symphonieorchester präsentiert Othmar Schoecks Oper in einer entnazifizierten Fassung. Ein Triumph.

Besetzungszettel der Uraufführung an der Staatsoper Berlin, 1. April 1943.

Besetzungszettel der Uraufführung an der Staatsoper Berlin, 1. April 1943.

(Bild: zvg)

Noch bevor der erste spröde Ton erklingt, schnappt man nach Luft. Die Bühne des Stadttheaters ist ein orange ausgeleuchteter Glutofen. Das komplette Berner Symphonieorchester sitzt da drin. Gut neunzig Leute mit Instrumenten. Dazu der Chor von Konzert Theater Bern plus anderthalb Dutzend Vokalsolisten. Zwar singen Einzelne mehrere Rollen, doch eng ist es da oben trotzdem. Enger als im Graben jedenfalls, wo die Musik sonst spielt, wenn Oper auf dem Spielplan steht.

Der Bund

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