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Lüt errate

«Mundart»-Kolumnist Ben Vatter will die Ferien etwas versüssen und hat dafür «es Bärndütschs» Spiel erfunden.

Heit Der das Spil als Chind o gspilt? Eis dänkt sech e Person uus u ds andere mues se errate. Derby darf ds einte bi de Frage vom andere aber nume «Ja» oder «Nei» säge.

Wül das hie nid eso guet gieng, tüe mer d Spilregle echli aapasse: I schildere Nech e Situation u Dir müesst usefinde, weli Person uf Bärndütsch derzue ghört. Es git nämlech fei vil Näme, wo ire Redensart vorchöme – und meischtens hei mer ke Ahnig werum. Drum los, i d Startlöcher: Zwänzg Punkt sy z vergä!

Mir fö mal zimlech eifach aa: Wäm mues me rüefe, wes eim schlächt isch? (1) Wes bi zwo Müglechkeite nid drufaachunt, weli das me wählt, was isch es de? (2 & 3) E Frou, wo nid grad sehr feminin würkt, sondern echli es Ruech isch, überchunt gemeinerwys e Mannename. Wele? (4) We umgekehrt e Maa zweni «männlech» isch, git men ihm e Frouename; zur Versterchig sogar no im Diminutiv! (5) Der Mond begleitet üs wi d Sunne ds ganze Läbe lang. Drum verwunderets eim nid, dass dä e familiäre Zuesatz het übercho, nämlech der Mond… (6)

Wär hilft eim bim Abwäsche wi früecher e Bedienschteti? Oder anders gfragt: Wi heisst d Abwäschmaschine? (7) Als ender abwärtendi Bezeichnig für e Fründ vonere Frou bruucht me e Name, wo us em Französisch ybbärneret und i d Verchlynerigsform gsetzt isch. (8) Äbefalls e ursprünglech französische Name seit me, we eim öppis überrascht oder sogar überrumplet, geng mit em Wort «Hoppla» voruus (oder, mit ere ganz andere Bedütig, mit em Wort «Ggaggo» hindenache). (9)

Hütt syge ja Sexroboter überall voll im Trend. Wo die no ufblasbar u sehr rudimentär sy gsy, hei di Bääbi e Name gha: es Gumi… (10) O we i däm Zämehang d Überleitig zu «läck» vilecht echli unpassend isch, bruucht me e Name diräkt nach däm Wort, für nes grosses Erstuune uszdrücke. (11) We eine dervotechlet wi verruckt oder wes ganz vil vo öppis het oder anders gseit eifach e Mannename, wo mit «wi» zäme «sehr» meint. (12) Es tumms oder ungschickts Meitschi (oder o e Frou) heisst glych, wi we bim Cheigle alli nüün umgheie. (13)

Früecher, wo der Tüüfel uf d Lüt no so richtig gfürchig gwürkt het, isch e Spitzname es guets Mittel gsy, für dere Figur echli vo ihrem Schrecke z näh. So sy sogar syni Hörner sprachlech verchlyneret worde und är sälber dermit zum Hörndli… (14) Bim Schyle cha me mit beidne Schy parallel guet brämse. Für das steit e quasi substantivierte Vorname, wo ganz ursprünglech vom früechere Name vo Oslo abgleitet isch. (15) E Name als Verbform meint hingäge, dass me sech ender unkoordiniert und nid sehr zilgrichtet bewegt. «Ume» steit hüüfig no vore dranne. (16)

De gits no es paar Byspil mit Gschlächtsnäme: Zersch grad no einisch e «Verbisierig»; eso heisst es beliebts Würfelspil. (17) Wes luftet oder sogar chuttet, wele Her isch tschuld? (18) E richtig soublöde Cheib verglycht me gärn mit em Hinterteili vomene andere – und konstatiert, dass dise no tümmer isch als wäm sys Füdle? (19) Wes eine so richtig us­steindlet, bsunders eine, wo mes nid hätt erwartet, isch der passend Us­spruch derzue: Um mit … (20)

Jitz chöit Der no nacheluege, öb Dir uf di glyche Näme syt cho win ig: 1. em Ueli / 2. & 3. Hans was Heiri / 4. e Rüedu / 5. es Theresli / 6. Housi / 7. ds Marie / 8. der Schangli / 9. Schorsch / 10. Susi / 11. Bobby (oder o Jimy, Padi) / 12. Anton / 13. es Baabeli / 14. Gödu / 15. e Chrigeler / 16. joggle / 17. meiere / 18. der Her Blaser / 19. Lüthis / 20. Stucki

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