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Lichterlöschen in Nagasaki

Zwei gelungene Akte reichen nicht, um im Stadttheater Bern Puccinis Japan-Drama «Madama Butterfly» zu retten. Auch die Musik wiegt den missratenen ersten Akt nur teilweise auf.

Lana Kos als Geisha Cio-Cio San zeichnet die Entwicklung vom naiven Kind zur frühzeitig vom Leben enttäuschten Frau mit Bravour.

Lana Kos als Geisha Cio-Cio San zeichnet die Entwicklung vom naiven Kind zur frühzeitig vom Leben enttäuschten Frau mit Bravour.

(Bild: Janosch Abel (zvg))

Es erstaunt nicht, dass sich Regisseur und Ausstatter Nigel Lowery nach der Premiere von «Madama Butterfly» nicht auf die Bühne trauen wollte. Auch ihm dürfte gedämmert haben, dass sein Konzept nicht aufging. Entsprechend laut waren denn auch die Buhs im sonst ungeteilten Applaus für den Dirigenten Péter Halász, das Symphonieorchester (BSO), Zsolt Czetner und seinen Chor, und, mit Spitzenpegeln bei Lana Kos und Todd Boyce, die Solisten. Was war schiefgegangen?

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