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Zu giftig, um ein Scherz zu sein

Vern Blosum machte Pop-Art. Dabei waren seine Bilder realer als er selbst: Die Kunsthalle Bern zeigt die bisher umfangreichste Ausstellung eines Phantoms.

Nächster Halt Bern: Die Kunsthalle zeigt 30 der 45 bekannten Gemälde Vern Blosums. Foto: Gunnar Meier
Nächster Halt Bern: Die Kunsthalle zeigt 30 der 45 bekannten Gemälde Vern Blosums. Foto: Gunnar Meier

Diese Geschichte ist fast zu gut, um wahr zu sein. 1961 beginnt in den USA ein Mann namens Vern Blosum Bilder im Stil der gerade erst aufkommenden Pop-Art zu malen. Sie tauchen in Ausstellungen auf, werden von Sammlern gekauft, selbst das Moma in New York ersteht eines. Doch niemand weiss, wer der Künstler ist. In einer autobiografischen Notiz gibt er sich als 1936 in Denver geborenen Autohändler und Autodidakten aus, andere Quellen behaupten, er habe eine Kunstschule besucht. Manche halten ihn für einen Schwindler, andere glauben an einen Scherz.

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