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«Wir machen uns auch angreifbar»

Über welche Wege «entartete» Kunst aus der NS-Diktatur nach Bern kam: Das Kunstmuseum durchleuchtet seine Sammlung von Werken moderner Meister.

Kurator Daniel Spanke vor einem Picasso, einem Modigliani und einem Matisse (v.?l.?n.?r.), die alle in der Ausstellung «Moderne Meister» vorkommen.
Kurator Daniel Spanke vor einem Picasso, einem Modigliani und einem Matisse (v.?l.?n.?r.), die alle in der Ausstellung «Moderne Meister» vorkommen.
Valérie Chételat

Noch 2014 stellte sich das Kunstmuseum Bern dezidiert auf den Standpunkt, dass es seine Hausaufgaben bezüglich Provenienzforschung gemacht habe. Dann kam Gurlitt – und plötzlich ist alles anders. War das Erbe der Auslöser für die jetzige Ausstellung?

Einerseits sicher. Andererseits gab es noch einen weiteren Grund. Die ausländische Presse hat sich darüber gewundert, warum ausgerechnet das Berner Kunstmuseum als Erbin der Sammlung auserkoren wurde. Anscheinend existierte es auf der Karte der internationalen Museumslandschaft gar nicht.

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