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Wie einst Minotaurus

Blogger kombinierten das besonders Niedliche – und schufen Monster. Nun kursieren ihre grotesken «Dirds» in den Foren.

Künstler Hans Erni mit der Minotaurus-Skulptur vor dem Verkehrshaus Luzern. (21. Februar 2000)
Künstler Hans Erni mit der Minotaurus-Skulptur vor dem Verkehrshaus Luzern. (21. Februar 2000)
Keystone
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Es ist eine Binsenwahrheit, dass sich der «Jöö»-Effekt auch im Web bewirtschaften lässt. Bildstrecken und Videos mit putzigen Tierchen locken viele User und verschaffen Webportalen wie Buzzfeed tolle Klickzahlen: mit Hündchen, die jaulen; mit Kätzchen, die Türen öffnen; mit Vögelchen, die tanzen.

Je possierlicher das Tierchen, desto besser. Findige US-Blogger trieben die Jagd nach Niedlichkeit nun auf die Spitze und in die Parodie mit ihrem Versuch, die Natur an Drolligkeit zu übertreffen. Sie setzten zur Montage an und kombinierten Hundsköpfe mit Vogelkörpern. Sie schufen die «Dirds».

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