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Wer, bitte, ist Albert Anker?

Schweizer Kunst aus der Sammlung des Kunstmuseums Bern reist in die Hypo-Kunsthalle München. Die Schau gibt faszinierende Einblicke in die Berner Sammlung und das schweizerisch-deutsche Kulturverhältnis.

Franz Niklaus König: Ansicht des Wetterhorns von Rosenlaui, um 1805, Öl auf Leinwand, 90 x 76cm. (Kunstmuseum Bern)
Franz Niklaus König: Ansicht des Wetterhorns von Rosenlaui, um 1805, Öl auf Leinwand, 90 x 76cm. (Kunstmuseum Bern)

Natürlich, der Wilhelm Tell! Wer wäre geeigneter, eine Ausstellung mit Schweizer Kunst in einer deutschen Kunsthalle einzuleiten als der Schweizer Nationalheld. Steht er doch ebenso für Swissness wie Präzisionsuhren und Schokolade. Doch spielt Tell nicht nur eine zentrale Rolle in der Schweizer Identitätsfindung, er ist zudem eine der bekanntesten Bühnenfiguren deutscher Dichtung. Friedrich Schiller war zwar nie auf dem Rütli, doch machte sein Drama den Meisterschützen im 1848 geeinten Staatsgebilde Schweiz erst richtig populär. An Wilhelm Tell zeigt sich, wie eng miteinander verbunden die Schweiz und Deutschland kulturell oft waren.

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