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Verlorene Landstriche

Das Kunstmuseum Solothurn illustriert mit einer beeindruckenden Retrospektive zu Turo Pedretti sowie Werken von Peter Stoffel das steigende Interesse am expressiven Realismus in der Schweizer Malerei.

«Das Haus des Kupferschmieds» (Öl auf Leinwand, 1955).
«Das Haus des Kupferschmieds» (Öl auf Leinwand, 1955).
Glarner Kunstverein Kunsthaus Glarus
«Hunde auf dem Kanape» (Öl auf Leinwand, 1952).
«Hunde auf dem Kanape» (Öl auf Leinwand, 1952).
Kunstmuseum Solothurn
«Kühe im Mondlicht» (Öl auf Leinwand, 1960).
«Kühe im Mondlicht» (Öl auf Leinwand, 1960).
Privatbesitz; Victor A. Schiro
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Letztes Jahr die grosse Expressionismus-Schau im Kunsthaus Zürich, jetzt die Max-Gubler-Retrospektive in Bern: Das Kunstmuseum Solothurn trifft mit der umfassenden Ausstellung über den 1896 geborenen Bündner Maler Turo Pedretti einen Nerv. Realismus an der Grenze zum Ungegenständlichen und in der Tradition des Expressionismus war in der Schweizer Nachkriegs­moderne eine je länger, desto schwieriger zu vertretende Position, zumal die Malerei ohnehin in Verruf geriet, einer vergangenen Zeit anzugehören. Nicht mehr, scheint es.

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