Zum Hauptinhalt springen

Überall diese verletzlichen Wesen

Zu Ehren seines 80. Geburtstages ist dem Schweizer Bildhauer Schang Hutter eine grosse Jubiläumsausstellung gewidmet. Begegnung mit einem Künstler, der sein eigenes Lebenswerk besichtigt.

«Kirege sind keine Naturereignisse»: An der Utopie einer friedlichen Welt hält Schang Hutter trotz allen Enttäuschungen fest.
«Kirege sind keine Naturereignisse»: An der Utopie einer friedlichen Welt hält Schang Hutter trotz allen Enttäuschungen fest.
Manu Friederich
Die Skulpturen «Himmelgras»...
Die Skulpturen «Himmelgras»...
Manu Friederich
Die Infrastruktur musste angepast werden, besonders kostspielieg war der Einbau des Holzbodens mit Unterboden.
Die Infrastruktur musste angepast werden, besonders kostspielieg war der Einbau des Holzbodens mit Unterboden.
Manu Friederich
1 / 12

Den Ort kannte er vorher nicht, aber die beiden ehemaligen Montagehallen haben Schang Hutter gleich gefallen. Hier hat es Platz für seine markanten Harlekine mit den spitzen Nasen, dem unergründlichen Grinsen und den extrem dünnen Beinchen; für seine kegelförmigen Figuren ebenso, die turmartig geschichtet sind und von Eisenketten gebündelt werden; aber es hat vor allem auch Platz für drei seiner grossen Arbeiten wie «Der Verletzlichkeit Raum geben» (1992), «Schlachtfeldbühne» (1991) und die acht Meter hohe Skulptur «Himmelsgras» (1994). Hauchdünn wirkende, lindengrüne ­Figuren drängen hinab auf die Erde, ihr ungelebtes Leben einfordernd.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.