Zum Hauptinhalt springen

Timmermahns listige Malereien zu Gast bei Luginbühls Plastiken

Die «wilden Sechziger» haben sie in der Berner Kunstszene zusammen durchlebt, nun sind ihre Werke am selben Ort zu sehen: Der Berner Künstler Timmermahn ist zu Gast in der Luginbühl- Ausstellung im alten Schlachthaus Burgdorf.

Das Plakat für die Ausstellung stammt von Timmermahn und zeigt einen Mini-Menschen in Anzug mit Hut, der auf einem riesengrossen roten Elefanten mit kritisch verträumtem Blick reitet. (zvg)
Das Plakat für die Ausstellung stammt von Timmermahn und zeigt einen Mini-Menschen in Anzug mit Hut, der auf einem riesengrossen roten Elefanten mit kritisch verträumtem Blick reitet. (zvg)

Rund 40 Plastiken und Reliefs des kürzlich verstorbenen Bernhard Luginbühl werden ständig in Burgdorf gezeigt. Jetzt verbinden sich die ornamentalen Grossplastiken und Figuren mit Timmermahns skurrilen Bilderwelten.

Der 68-jährige Timmermahn ist hauptberuflich Maler, hat sich aber auch als Mundartdichter und Erzähler von reichlich verschrobenen Märchen einen Namen gemacht. Timmermahn gilt als «unermüdlicher Forscher vom Absurdistan des Alltags», wie die Burgdorfer Ausstellungsmacher in einem Communiqué vom Mittwoch schreiben.

Seine Bilderwelten lassen sich nicht einordnen - und er selber will sich nicht festlegen lassen. Er habe keinen eigenen Stil, wird er in den Unterlagen zitiert, er male so «wies grad kommt».

Eisenplastiker Luginbühl interessierte sich schon immer für die Vertreter der Art Brut. «Er schätzte das Naiv-Phantastische der Surrealisten, das auch in den vielschichtigen Werken von Timmermahn durchscheint und dem Betrachter zuzwinkert», heisst es im Pressetext.

Das Plakat für die Ausstellung stammt von Timmermahn und zeigt einen Mini-Menschen in Anzug mit Hut, der auf einem riesengrossen roten Elefanten mit kritisch verträumtem Blick reitet. Das Duo weckt Assoziationen an den quirligen Erzähler Timmermahn und den grossformatigen Eisenplastiker Luginbühl.

Die Ausstellung ist ab 27. März bis 4. Dezember jeweils am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

SDA/gbl

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch