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Perfekte Geometrie – ohne Zirkel und Lineal

Das Haus Konstruktiv holt den ungarischen Op-Art-König Victor Vasarely aus der Versenkung. In den 80er-Jahren waren seine knallig-bunten Geometrien allgegenwärtig.

In der Eingangshalle dreht sich alles ums Schwarzweiss; farbig wirds erst in den oberen Stockwerken.© 2014, Pro Litteris, Zürich
In der Eingangshalle dreht sich alles ums Schwarzweiss; farbig wirds erst in den oberen Stockwerken.© 2014, Pro Litteris, Zürich
Stefan Altenburger
Warum Victor Vasarely seine Werke so betitelte, wie er sie betitelte, wusste wohl nur er selbst:«Darjeeling», 1952, Öl auf Leinwand, 108 x 100 cm.
Warum Victor Vasarely seine Werke so betitelte, wie er sie betitelte, wusste wohl nur er selbst:«Darjeeling», 1952, Öl auf Leinwand, 108 x 100 cm.
© 2014, Pro Litteris, Zürich
Das Bild in der Mitte («Basq», 1973) stammt aus der Collection Renault in Paris: 1972 hatte Vasarely das berühmte Rautenlogo des Autokonzerns neu designt.© 2014, Pro Litteris, Zürich
Das Bild in der Mitte («Basq», 1973) stammt aus der Collection Renault in Paris: 1972 hatte Vasarely das berühmte Rautenlogo des Autokonzerns neu designt.© 2014, Pro Litteris, Zürich
Stefan Altenburger
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«Hereinspaziert, heeerrreinspaziert!» tönt es auch heute noch vor jeder anständigen Zirkusvorstellung. Und fast vermisst man diese Aufforderung, wenn man derzeit das Haus Konstruktiv betritt. Denn wenn das Museum an der Sihl nun die «Wiederentdeckung des Malers Victor Vasarely» proklamiert, dann bietet es nichts weniger als einen Blick in eine – freilich konkret-konstruktive – Manege: eine kurze Realitätsflucht in eine Welt von Magie, Sinnestäuschung, rauschenden Farben und ja: auch latenter Melancholie.

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