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Kunstmuseum veröffentlicht die Werklisten der Sammlung Gurlitt

Auf der Website des Kunstmuseums Bern sind die Listen der Werke aufgeschaltet, die in Cornelius Gurlitts Münchner und Salzburger Wohnungen gefunden wurden.

Max Liebermanns Werk: «Zwei Reiter am Strand» ist der Teil Sammlung aus München.
Max Liebermanns Werk: «Zwei Reiter am Strand» ist der Teil Sammlung aus München.
zvg

Das Kunstmuseum Bern macht Listen der Werke publik, die in der Wohnung des verstorbenen Kunstsammlers Cornelius Gurlitt in München und in dessen Haus in Salzburg gefunden wurden. Vor drei Tagen hatte die Berner Institution die Annahme des umstrittenen Gurlitt-Erbes bekannt gegeben. In Berlin unterzeichneten am Montag Vertreter des Kunstmuseums Bern und der Deutschen Behörden eine Vereinbarung, wonach die mit Raubkunstverdacht belegten Bestände der Kunstsammlung Gurlitt in Deutschland bleiben, wo ihre Herkunft erforscht und die Werke den Anspruchsberechtigten zurückgegeben werden.

Nach Bern kommen nur diejenigen Werke, die unbestritten sind, sowie mehrere hundert Werke sogenannt «entarteter Kunst». Diese will Bern Museen in Deutschland, Österreich und Polen als Leihgaben prioritär zur Verfügung stellen. In Absprache mit den Parteien hat die Berner Museumsleitung im Sinne der Transparenz beschlossen, die Informationen zu den in München und Salzburg gefundenen Werken freizugeben, wie aus einer Mitteilung der Institution vom Donnerstag hervorgeht.

www.kunstmuseumbern.ch

SDA/reg

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