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Klee zum Sehen und Hören

Neun Schweizer Komponisten haben sich von Werken Paul Klees zu experimentellen Tonschöpfungen inspirieren lassen.

Entstanden in düsterer Lebensphase: Paul Klee, «über Wasser» (1933), Pinsel auf Papier auf Karton.
Entstanden in düsterer Lebensphase: Paul Klee, «über Wasser» (1933), Pinsel auf Papier auf Karton.
Hermann-und-Margrit-Rupf-Stiftung, Kunstmuseum Bern

Es gibt Menschen, die sehen Farben, wenn sie Musik hören. Die Berner Komponistengruppe L’art pour l’Aar zeigt, dass es auch umgekehrt funktioniert: Sie bringt ausgewählte Werke des Berner Malers Paul Klee zum Tönen. Warum gerade Klee, weshalb nicht Hodler, Gertsch oder Surbek?

Die Antwort liegt auf der Hand. Klee fühlte sich zur Musik, dieser flüchtigsten aller Künste, besonders hingezogen. Sie soll gar der Grund dafür gewesen sein, dass der gebürtige Münchenbuchser (1879–1940) unter dem Dilemma aller Vielbegabten litt. Klee wurde Kunstmaler. Aber eigentlich hätte er genauso gut den Beruf des Musikers ergreifen können.

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