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Ich bin auch ein Kunstwerk

Nicht berühren, nicht betreten? Das gilt nur noch bedingt. Interaktion ist im Gegenteil erwünscht. An der 45. Ausgabe der Art Basel ist ein Trend zur partizipatorischen Kunst zu beobachten.

Selbstinszenierung ist an der Art sozusagen Pflicht. Diese hier geschieht vor einer Installation von Sam Falls.
Selbstinszenierung ist an der Art sozusagen Pflicht. Diese hier geschieht vor einer Installation von Sam Falls.
Doris Fanconi
Dieses Werk aus dem Jahr 1984 definierte die damaligen räumlichen Vorstellungen neu. Auch heute spaziert man noch gern im Kartonwald von Gianni Colombo – nur, dass man dabei ein Selfie von sich schiessen kann.
Dieses Werk aus dem Jahr 1984 definierte die damaligen räumlichen Vorstellungen neu. Auch heute spaziert man noch gern im Kartonwald von Gianni Colombo – nur, dass man dabei ein Selfie von sich schiessen kann.
Doris Fanconi
Und er hier ist der Mann der Stunde, weshalb wir ihm das allerletzte Bild dieser Bildstrecke zugestehen: Peter Bläuer, Gründer und Direktor der «Liste». Sein Markenzeichen: Turnschuhe zum Anzug. Very cool!
Und er hier ist der Mann der Stunde, weshalb wir ihm das allerletzte Bild dieser Bildstrecke zugestehen: Peter Bläuer, Gründer und Direktor der «Liste». Sein Markenzeichen: Turnschuhe zum Anzug. Very cool!
Doris Fanconi
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Draussen auf dem Messeplatz passieren die Kunstpilger, auf dem Weg in die Halle mit den 223 Galerien aus 33 Ländern, eine solarbetriebene Freiluftküche unter einem Bambusdach. Vor den Toren einer hochkommerziellen Kunstmesse weht ein Hauch von Utopie. Auf den Tischen wird von diesen Randfiguren des Kunstevents Gemüse zubereitet, es sind überschüssige Lebensmittel eines Foodsharing-Projektes. Eine Speise­karte gibt es nicht, essen kann man einfach, was im Angebot ist. Nach der Mahlzeit wird selbst abgewaschen.

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