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«Es hat etwas Surreales»

Kunsthalle-Direktor Fabrice Stroun über Sparvorschläge aus der Politik, sein Haus zu schliessen, die Kritik an seiner Institution und die Pflicht der Kunsthalle, mit ihren Ausstellungen auch Risiken zu wagen.

Fabrice Stroun: «Wir werden keinen Krieg starten. Die Stadt ist zu klein für unsinnige Grabenkämpfe.»
Fabrice Stroun: «Wir werden keinen Krieg starten. Die Stadt ist zu klein für unsinnige Grabenkämpfe.»
Adrian Moser

Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie vom Sparvorschlag der Berner Jungfreisinnigen hörten, die Kunsthalle zu schliessen?

Es hat etwas Surreales. Denn die Kunsthalle ist momentan sehr gut unterwegs, wir konnten im letzten Jahr einen substanziellen Publikumszuwachs verzeichnen. Wir sind auch damit beschäftigt, neue Programme für die Kunstvermittlung in Schulen zusammenzustellen. In der Presse werden wir so gut wie seit Jahren nicht mehr wahrgenommen, unsere Ausstellungen erhalten gute bis hervorragende Kritiken.

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