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«Diese unsichtbare Schranke in der Stadtmitte»

Eva Presenhuber: «Die guten, arrivierten Künstlerinnen und Künstler werden hierzulande immer noch viel zu wenig beachtet.» Foto: Reto Guntli

Frau Presenhuber, welches Museum hat mehr Werke bei Ihnen eingekauft, das Kunsthaus Zürich oder das Museum of Modern Art in New York?

Zurzeit wird in der Schweiz eine Debatte über den Anteil der Künstlerinnen an den Museen-Ausstellungen geführt. Sind Sie für eine Frauenquote?

«Der Erweiterungsbau des Kunsthauses bringt auch eine neue Energie ins Stadtzentrum.»

Sie eröffnen neue Räume an der Rämistrasse, auch andere wichtige Galerien ziehen dorthin. Wirkt da die Anziehungskraft des Kunsthauses?

Was erhoffen sich die Galerien?

Ist die Innenstadt die neue Gentrifizierungszone in Zürich?

Schielt man da nicht vor allem auf die Zürichberg-Kundschaft?

Was ist denn mit Zürich-West los? Wirkt die Anziehungskraft des postindustriellen Charmes nicht mehr?

«Vielleicht geniessen die Zürcher eine schäbige Zone in ihrer Hochglanz-Stadt.»

War der Umbau ein Problem?

Ist die Zürcher Sensibilität für Kunst in den über 30 Jahren Ihrer Tätigkeit hier gewachsen oder geschrumpft?

Um die Art Basel stand es auch schon besser: Die Mutterfirma MCH wankt, aktivistische Investoren liefern sich Machtduelle. Macht das Ihnen als Galeristin Sorgen?

Welche Rolle spielen die Messen für Ihre Galerie?

Lässt sich das in Zahlen fassen?

Sie waren eine der ersten Galeristinnen in Zürich, die strategisch international gearbeitet haben – was für die Schweizer Kunst, die Sie im Programm haben, gut war: Sie ist weltweit sichtbar geworden.

«John Armleder, Jean-Frédéric Schnyder, Ugo Rondinone? Hierzulande zögert man, ihnen die Ehre zu erweisen.»

Hat es eine Österreicherin gebraucht, um die Schweizer Kunst richtig zu schätzen?

Wie meinen Sie das?

Sie eröffnen Ihre neuen Räume in der Innenstadt mit einer Schau des Walliser Künstlers Valentin Carron, warum gerade mit ihm?