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Eine verpasste Ausstellung

Was der ehemalige Direktor der Kunsthalle in Bern zeigen wollte, ist nun in Genf zu besichtigen: Fabrice Stroun stellt die Malerin Rochelle Feinstein aus, mit Erfolg.

Rochelle Feinstein: Today in History (2013, Courtesy of On Stellar Rays, New York, and the artist).
Rochelle Feinstein: Today in History (2013, Courtesy of On Stellar Rays, New York, and the artist).
Adam Reich

Im Sommer 2014 verliess Fabrice Stroun die Berner Kunsthalle. Der Abgang des Direktors bedeutete für einige Künstler, mit denen Stroun Pläne gemacht hatte: kein Auftritt in Bern. Zum Beispiel für die amerikanische Malerin Rochelle Feinstein. Die 1947 geborene New Yorkerin ist, als erste Frau überhaupt, Professorin für Malerei und Drucktechnik an der Yale University in New Haven. Das könnte ihr den Ruf einer «Künstlerkünstlerin» eintragen, einer Künstlerin also, die vor allem für andere Künstler wichtig ist. Tatsächlich hatte Feinstein einen Fuss innerhalb und einen ausserhalb des Marktes, auf dem sie bisher kommerziell nicht reüssiert hat.

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