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«Ein Porträt sollte ähnlich sein»

Trinkautomat in Hirschform: Dank eines Laufwerks rollt der Automat sachte über den Tisch. Um trinken zu können, muss die reitende Diana entfernt und der Hirschkopf abgezogen werden.
Bei diesem Stillleben handelt es sich um Repräsentationsstücke, die standesgemäss in einem wohlhabenden Haushalt präsentiert wurden: Frans Snyders (1579–1657). Stillleben mit Früchten, Wild und Gemüse sowie ein lebender Affe, ein Eichhörnchen und eine Katze, um 1635/40. Öl auf Leinwand, 81x118 cm.
Der dunkle Hintergrund lässt die Blüten durch den Hell-Dunkel-Kontrast wie besondere Kostbarkeiten erstrahlen: Rachel Ruysch (1664–1750). Blumen in einer Vase, um 1700. Öl auf Leinwand, 88x66 cm.
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Haben Sie den Trinkautomaten in Hirschform selber schon benutzt?

Was erhoffen Sie sich von der Berner Ausstellung?

Wie wichtig war und ist die Beschäftigung mit Kunst am Hof? Wie wichtig ist sie für die Bildung und Erziehung der Thronfolger?

Die Ausstellung zeigt viele religiöse Gemälde. Hat die Sammlung Ihren Glauben beeinflusst?

Was macht ein gutes Porträtbild eines Fürsten aus?

Sie selber haben die Sammlung um einige Stücke erweitert. Nach welchen Kriterien kaufen die Fürstlichen Sammlungen ein?

Ihre Sammlung ist über 400 Jahre hinweg gewachsen. Ist die Monarchie demokratischen Institutionen in der Pflege von Kunst überlegen, weil ihre Vertreter – im Gegensatz zu demokratisch gewählten Verwaltern – in längeren Zeiträumen planen und klarer Akzente setzen können?

Gibt es andere Monarchen, deren Kunstsinn Sie bewundern?

Woher stammt Ihre Vorliebe für Skulpturen und Möbel?

2004 haben Sie das Badminton Cabinet für 27,5 Millionen Euro gekauft. Nie war für ein Möbelstück mehr bezahlt worden. Warum der Kauf? Warum zeigen Sie das Cabinet nicht in Bern?

Warum haben Sie 2008 das Bild «Der Steuereintreiber» erworben? Doch nicht etwa, um Ihrem Ärger über Finanzregulatoren Ausdruck zu verleihen?

In der Ausstellung ist von «schmerzlichen Verkäufen» die Rede. Welcher dieser Verkäufe erachten Sie als besonders schmerzhaft?

Die Sammlungen haben nach dem Zweiten Weltkrieg sukzessiv Kunst zurückgekauft, die wegen Geldmangels verkauft werden mussen. Ging es dabei um die Wiederherstellung eines monarchischen Stolzes? Warum haben Sie stattdessen nicht einfach neue Kunst gekauft?

Weshalb kaufen Sie keine moderne, keine zeitgenössische Kunst? Welche würde Sie reizen?