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«Ein kleines grosses Festival»

Nostalgie, die in die Zukunft weist: Das Festival Belluard Bollwerk International in Freiburg feiert sein 30-jähriges Bestehen.

In ihrem neuen Stück brechen Martin Schick und Damir Todorovic mit Klischees und der Ästhetik unseres Alltags und hinterfragen damit die Machtmechanismen der westlichen Gesellschaft.
In ihrem neuen Stück brechen Martin Schick und Damir Todorovic mit Klischees und der Ästhetik unseres Alltags und hinterfragen damit die Machtmechanismen der westlichen Gesellschaft.
Martin Schick

«Dreissigjährige lesen Zeitung. Dreissigjährige erinnern sich nicht, wo sie waren, als die Mauer fiel. Dreissigjährige hatten als Kind einen Gameboy», heisst es im Editorial des diesjährigen Festivals Belluard Bollwerk International. Auch Hannes Bär und Jonas Oehrli gehören zu dieser Generation, die weiss, dass sich der Name von Pac-Man vom japanischen Ausdruck paku paku ableitet, was so viel heisst wie: wiederholt den Mund öffnen und schliessen. Für die dreissigste Ausgabe des Kulturfestivals haben die Berner Künstler aktuelle gesellschaftliche Themen in ein Computerspiel transponiert. Hier randaliert ein Wutbürger, da spekuliert ein Abzocker, dort wütet ein Terrorist - alles in 80er-Jahre-«Space Invader»-Ästhetik, mit der Chance auf einen High Score.

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