Zum Hauptinhalt springen

Ein Hirschhorn mitten in der Bronx

Das jüngste Werk des Schweizer Künstlers Thomas Hirschhorn liegt weit ab von New Yorks gediegenen Museen in der Bronx. Das Gramsci-Monument ist ein Gemeinschaftszentrum in Kunstform.

Ohne geht nichts: «Liebe» und «Politik» sind zentrale Begriffe in der künstlerischen Arbeit des Schweizers Thomas Hirschhorn; hier als Aufschrift auf zwei Basketballkörben in seiner neuesten Ausstellung in der Bronx.
Ohne geht nichts: «Liebe» und «Politik» sind zentrale Begriffe in der künstlerischen Arbeit des Schweizers Thomas Hirschhorn; hier als Aufschrift auf zwei Basketballkörben in seiner neuesten Ausstellung in der Bronx.
JUSTIN LANE, Keystone
Das vierte Projekt in einer Reihe, die grossen Schriftstellern und Denkern gewidmet ist: Das Monument ehrt den marxistischen italienischen Philosophen Antonio Gramsci.
Das vierte Projekt in einer Reihe, die grossen Schriftstellern und Denkern gewidmet ist: Das Monument ehrt den marxistischen italienischen Philosophen Antonio Gramsci.
Justin Lane, Keystone
epa03770191 A view of labeled chairs at the Gramsci Monument, an art installation by the Swiss artist Thomas Hirschhorn on the grounds of the Forest Houses in the Bronx, New York, USA, 01 July 2013. The installation, which pays tribute to the Italian political theorist Antonio Gramsci, was built with the help of area residents and runs through 31 December 2013. The project is the fourth in the Hirshhorn's series of monuments dedicated to major writers and thinkers.  EPA/JUSTIN LANE
epa03770191 A view of labeled chairs at the Gramsci Monument, an art installation by the Swiss artist Thomas Hirschhorn on the grounds of the Forest Houses in the Bronx, New York, USA, 01 July 2013. The installation, which pays tribute to the Italian political theorist Antonio Gramsci, was built with the help of area residents and runs through 31 December 2013. The project is the fourth in the Hirshhorn's series of monuments dedicated to major writers and thinkers. EPA/JUSTIN LANE
Justin Lane, Keystone
1 / 12

Monumente locken gewöhnlich nicht mit Planschbecken und Loungebereich. Doch gastieren gewöhnliche Monumente auch nicht wie gigantische Gartenmöbel für einen einzigen Sommer in einem Wald aus Sozialbauten wie das jüngste Werk von Thomas Hirschhorn. Das Gramsci-Monument ist das vierte und letzte einer Serie, die der 56-jährige Schweizer Künstler 1999 mit dem Spinoza-Monument in Amsterdam begann. Hirschhorn, der seit 1984 in Paris lebt, ist international mit seiner «art engagé» bekannt geworden. Seine gesellschaftskritischen Installationen reichen von Strassenaltären für Schriftsteller bis zu «Crystal of Resistance», einer Müllhalde des Konsumzeitalters, mit der er 2011 seine Heimat an der Biennale in Venedig repräsentierte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.