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Ein disparates Trio

Das Centre Pasquart eröffnet gleichzeitig drei ganz unterschiedliche Ausstellungen von Martin Ziegelmüller, Michael Sailstorfer und Viviane Sassen.

Michael Sailstorfer will mit seinen Masken eine unsichtbare Aktualität des Archaischen sichtbar machen.
Michael Sailstorfer will mit seinen Masken eine unsichtbare Aktualität des Archaischen sichtbar machen.
zvg/Pro Litteris

Ehre, wem Ehre gebührt: Das Centre Pasquart verschafft dem Seeländer Künstler Martin Ziegelmüller einen grossen Auftritt und zeigt einen Teil seines druckgrafischen Werks in einer umfangreichen Einzelausstellung. Doch die Respektbekundung beruht auf Gegenseitigkeit. Ziegelmüller hat der Stiftung Kunsthaus-Sammlung Centre Pasquart zwei Serien von Radierungen geschenkt: den Zyklus «Rauch der Hexenfeuer» aus den 1990er Jahren, eine Auseinandersetzung mit den Schrecken der Jugoslawien-Kriege, und dessen eben erst entstandenes Pendant, den ebenfalls weit über hundert Blatt umfassenden «Teilchenbeschleuniger». Völlig zu recht präsentiert das Kunsthaus die ebenso mythologisch aufgeladenen wie obsessiven Zyklen des 80-jährigen Künstlers prominent in der grossen Salle Poma.

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