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Der Berner Kunstfund

Drei Wandbilder von Franz Gertsch aus seiner frühen Schaffensphase sind während eines Umbaus wieder aufgetaucht. Der Künstler selber schweigt dazu.

Er wollte den betagten Bewohnern «etwas Fröhliches» schenken: Die drei wiederentdeckten Wandbilder von Franz Gertsch aus den frühen 1960er-Jahren im Nydeggsaal der Kirchgemeinde.

Er wollte den betagten Bewohnern «etwas Fröhliches» schenken: Die drei wiederentdeckten Wandbilder von Franz Gertsch aus den frühen 1960er-Jahren im Nydeggsaal der Kirchgemeinde.

(Bild: Franziska Rothenbühler)

Es sind heiter-märchenhafte Szenen, der Zeit enthoben, eine Pferdegruppe mit dem Sämann auf dem Acker, ein kniender, ganz der Musik hingegebener Flötenspieler und ein junges Paar am Gartenzaun, gleichsam beschützt von einer über ihnen strahlenden Sonnenblume. Es sind idyllische Szenen, die eine naive Unschuld ausstrahlen und die man nicht unbedingt mit Franz Gertsch in Verbindung bringt, dem international bekannten Fotorealisten, dessen künstlerisches Schaffen Mitte der 1960er-Jahre entscheidend beeinflusst wurde durch die Pop-Art. Von Gertsch ist bekannt, dass er seine vor 1969 geschaffenen Arbeiten grösstenteils als ungültig verworfen und nicht ins Werkverzeichnis aufgenommen hat.

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