Zum Hauptinhalt springen

Die Suche nach dem Ort der Schönheit

«An den Rändern, da wo der Rasen satt und grün» heisst die diesjährige Skulpturenausstellung im Park der Villa Mettlen in Muri. Sie holt die Gegenwart an den Stadtrand. Und provoziert gar einen kleinen Kunststreit.

Mit seinem Geviert in der Landschaft manipuliert Christian Vetter die Wahrnehmung des Publikums.
Mit seinem Geviert in der Landschaft manipuliert Christian Vetter die Wahrnehmung des Publikums.
Franziska Scheidegger
Kurator Franz Krähenbuehl zeigt, wie die Kunst begehbar ist.
Kurator Franz Krähenbuehl zeigt, wie die Kunst begehbar ist.
Franziska Scheidegger
Die Schau ist zwar kleiner geworden, hat aber eine Linie und versucht nicht, allen zu gefallen.
Die Schau ist zwar kleiner geworden, hat aber eine Linie und versucht nicht, allen zu gefallen.
Franziska Scheidegger
1 / 4

Erstmals wird die Ausstellung nicht vom Verein Berner Galerien, sondern von einem Kurator verantwortet, nämlich Franz Krähenbühl. Zum Glück – die Schau ist zwar kleiner geworden, hat aber eine Linie und versucht nicht, allen zu gefallen. Dabei ist die Begrüssung im Park noch pompös. Catrin Bolt hat eine starke Pumpe im Teich installiert, dessen Fontäne ihren Namen sonst kaum verdient. Bis auf Giebelhöhe schleudert der Speier nun das Wasser, was die meisten Parkbesucher «schön» fänden, wie Bolt sagt. Dabei bricht sie mit dem übertrieben kräftigen Strahl die Geometrie des Barockgartens auf und stellt den Wunsch nach gartenarchitektonischen Repräsentationsgesten infrage.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.