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Die spektakulärsten Kunstraube

Immer wieder werden Kunstwerke in spektakulärer Manier gestohlen - obschon Kunst eine denkbar schlechte Hehlerware ist. Hier die grössten Diebstähle der letzten zehn Jahre.

Immer wieder sorgen grosse Kunstraube für Aufsehen. Hier einige der spektakulärsten internationalen Fälle von Kunstkriminalität in den vergangenen Jahren:

28. Februar 2007: Aus der Pariser Wohnung der Picasso-Enkelin Diana Widmaier-Picasso werden drei Gemälde ihres Grossvaters im Wert von rund 80 Millionen Franken entwendet. Die Polizei verhaftet die Diebe beim Versuch, die Bilder zu verkaufen.

25. Februar 2006: Vier schwerbewaffnete Männer rauben im Chacara do Ceu Museum in Rio de Janeiro vier Bilder von Picasso, Dali, Monet und Matisse im Wert von rund 64 Millionen Franken.

22. August 2004: Mit Waffengewalt entwenden zwei Kunsträuber die weltberühmten Bilder «Der Schrei» und «Madonna» von Edvard Munch - Schätzwert knapp 160 Millionen Franken aus dem Munch-Museum in Oslo. Zwei Jahre später können die Bilder sichergestellt werden.

27. August 2003: Das auf bis zu 80 Millionen Franken geschätzte Ölgemälde «Madonna mit der Spindel» von Leonardo da Vinci wird aus einem schottischen Schloss gestohlen. Im Oktober 2007 stellen Ermittler das Gemälde sicher.

April 2003: Aus dem Nationalmuseum in Bagdad werden während Plünderungen in Folge des Irak-Krieges zahllose bedeutende Kunstwerke gestohlen. Experten sprechen von einer «Katastrophe für das Kulturerbe».

22. Dezember 2000: Drei Bewaffnete stürmen das Nationalmuseum in Stockholm und rauben drei Ölgemälde von Rembrandt und von Renoir, Schätzwert: 64 Millionen Franken. Der Raub ist inzwischen aufgeklärt.

12. Februar 1994: Zwei Männer rauben das berühmte Gemälde «Der Schrei» von Munch aus der norwegischen Nationalgalerie in Oslo. Das Werk (Schätzwert rund 82 Millionen Franken) wird etwa drei Monate später unversehrt sichergestellt.

Dezember 1994: Antike chinesische und jüdische Schriften im Wert von mindestens 480 Millionen Franken werden aus der Eremitage in St. Petersburg entwendet.

28. Juli 1994: Drei Meisterwerke von William Turner und Caspar David Friedrich (Versicherungswert 48 Millionen Franken) werden aus der Kunsthalle Schirn in Frankfurt/Main geraubt. Die Bilder bleiben verschwunden.

8. Mai 1993: Kunstdiebe dringen in das Moderne Museum in Stockholm ein und entwenden acht Werke von Picasso und Georges Bracque im Schätzwert von 91 Millionen Franken. Bis auf eins tauchen alle Werke wieder auf.

12. Oktober 1992: Acht Gemälde von Lucas Cranach dem Älteren mit Schätzwert von 48 Millionen Franken werden aus der Cranach-Galerie des Weimarer Schlosses gestohlen. Drei Wochen später werden die Werke gefunden.

14. April 1991: Aus dem Van-Gogh-Museum in Amsterdam werden 20 Gemälde Vincent van Goghs im Wert von rund 700 Millionen Franken gestohlen. Sie werden wiedergefunden, drei von ihnen sind schwer beschädigt.

18. März 1990: Aus dem Isabella Stewart Gardner-Museum in Boston werden elf Gemälde von Rembrandt, Vermeer, Govaert Flink, Degas und Manet sowie ein kostbarer chinesischer Bronzebecher gestohlen. Die Schätzungen über den Wert der Bilder reichen von 160 bis 320 Millionen Franken.

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