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Die Kunst fällt ins Wasser

Erfrischend und nass: Die Galerie Rigassi zeigt im UNO-Jahr der internationalen Wasserkooperation in einer Gruppenausstellung künstlerische Auseinandersetzungen mit der lebensspendenden Flüssigkeit.

Sauberes Trinkwasser ist ein Menschenrecht, das immer wieder eingefordert werden muss: Bild aus Anina Schenkers Video «Parole».
Sauberes Trinkwasser ist ein Menschenrecht, das immer wieder eingefordert werden muss: Bild aus Anina Schenkers Video «Parole».
zvg
Im Werk «One Kid Total Equilibrum» des Schweizer Künstlers Christoph Draeger scheint ein Kinderskelett mit Schwimmflügeln in einem Wassertank zu schweben.
Im Werk «One Kid Total Equilibrum» des Schweizer Künstlers Christoph Draeger scheint ein Kinderskelett mit Schwimmflügeln in einem Wassertank zu schweben.
zvg
Informationsflut: «bit.Fall»-Installation von Julius Popp in der Münstergasse.
Informationsflut: «bit.Fall»-Installation von Julius Popp in der Münstergasse.
zvg
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Höchst Eigentümliches trug sich an der Vernissage zu. Passanten beobachteten in der Münstergasse erstaunt, wie etliche Gäste die Galerie Rigassi fluchtartig verliessen, um sich entweder ganz aus dem Staub zu machen oder sich in umliegenden Restaurants mit Alkoholika einzudecken und anschliessend wieder unter die Leute zu mischen. Was war geschehen? Galerist Raphael T. Rigassi hatte – durchaus passend zur wasserzentrierten Ausstellung «H20 = Leben» – beim Apéro auf Wein und Bier verzichtet. «Von 60 Flaschen Mineralwasser wurden nur gerade vier geleert», bilanziert Rigassi sichtlich erschüttert die eher bescheidene Nachfrage nach H20.

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