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Die Geschichte macht Pause

Eine Baustelle war diese Stadt schon immer, doch seit dem Mauerfall hat sich Berlin nochmals neu erfunden. Der Fotograf Thorsten Klapsch hat den Wandel der letzten 25 Jahre festgehalten – so ausdauernd wie sonst kaum einer.

Die Machtzentrale der Stasi ist heute ein Museum: Das Büro von Erich Mielke im ehemaligen Ministerium für Staatssicherheit (2014).
Die Machtzentrale der Stasi ist heute ein Museum: Das Büro von Erich Mielke im ehemaligen Ministerium für Staatssicherheit (2014).
Thorsten Klapsch (Edition Panorama)
Im Zweiten Weltkrieg beschädigt und erst 2009 wiedereröffnet: Das Neue Museum auf der Spreeinsel (1992).
Im Zweiten Weltkrieg beschädigt und erst 2009 wiedereröffnet: Das Neue Museum auf der Spreeinsel (1992).
Thorsten Klapsch (Edition Panorama)
Der Bildband: Thorsten Klapsch: Berlin Berlin. Edition Panorama, Mannheim 2014. 320 Seiten, 200 Fotos, etwa 40 Franken.
Der Bildband: Thorsten Klapsch: Berlin Berlin. Edition Panorama, Mannheim 2014. 320 Seiten, 200 Fotos, etwa 40 Franken.
zvg
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Es war am Abend des 9. November 1989, in der hessischen Provinz sass ein 23-jähriger Westdeutscher vor dem Fernsehapparat, um sich die Sonder­sendungen anzusehen, und als in dieser Nacht die Mauer fiel, setzte er sich ins Auto und fuhr nach Berlin. Mit den Bildern, die Thorsten Klapsch dann gemacht hat, vom Rausch des Ausnahmezustands und von der Wieder­vereinigung der geteilten Stadt, begann eine Arbeit, die er bis heute fortführt. 2010 bekannt geworden mit seinen Erkundungen im verschlossenen Palast der Republik, bilanziert der Fotograf seine Beob­achtungen der vergangenen 25 Jahre jetzt in einem gewichtigen Band: «Berlin Berlin» (Edition Panorama) führt durch eine Stadt, die abge­rissen und verschwunden, aber auch ver­wandelt und wiederauferstanden ist.

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