Zum Hauptinhalt springen

«Die eidgenössischen Behörden sind sehr gut informiert»

Das Hotel Dolder wird verdächtigt, schwarz Kunst in die Schweiz eingeführt zu haben. Christie's-Geschäftsführer Bertold Müller über komplexe Importe, Zolllager und Bilder als Anlageobjekte.

Warhol in der Wandelhalle: Die Wände der Lobby des Dolder Grand ziert das Werk «Big Retrospective Painting» (1979/1980) des amerikanischen Künstlers Andy Warhol, ...
Warhol in der Wandelhalle: Die Wände der Lobby des Dolder Grand ziert das Werk «Big Retrospective Painting» (1979/1980) des amerikanischen Künstlers Andy Warhol, ...
Nicola Pitaro/ ©2013, ProLitteris, Zürich
...an der Stirnseite des Raums befindet sich das Bild «Arabesque» (1989) von Andy Warhols Landsmann Robert Motherwell.
...an der Stirnseite des Raums befindet sich das Bild «Arabesque» (1989) von Andy Warhols Landsmann Robert Motherwell.
Dolder Hotel AG/©2013, ProLitteris, Zürich
In der Lower Steinhalle ist auch dieses Bild des britischen Künstlers Marc Quinn zu sehen.
In der Lower Steinhalle ist auch dieses Bild des britischen Künstlers Marc Quinn zu sehen.
Nicola Pitaro/©2013, ProLitteris, Zürich
1 / 9

Herr Müller, weshalb ist der Import von Kunstwerken eine derart vertrackte Angelegenheit? Da jedes Land über eigene Zollvorschriften verfügt, ist die Komplexität sehr hoch. Die Angelegenheit Dolder ist denn auch aus diesem Grund für mich nicht zu beurteilen. Wir bei Christie's verfügen über Angestellte, die sich allein mit dem Transport von Kunstwerken beschäftigen. Diese Experten klären vor dem Shipping zahlreiche Detailfragen, etwa ob man geschützte Materialien wie bestimmte Hölzer einführen kann und ob es hierfür einer Lizenz bedarf.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.