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Der Brite mit dem Gespür für Figuren

Henry Moores Skulpturen prägen noch heute den öffentlichen Raum von Zürich bis Hongkong. Das Zentrum Paul Klee in Bern wagt nun einen frischen Blick auf den britischen Bildhauer und Zeichner.

Die Figuren «Three Part Object» 1960, hinten, und «Three Piece Reclining Figure No. 2 Bridge Prop» 1963, vorne, des englischen Künstlers Henry Moore im Zentrum Paul Klee in Bern. Die Ausstellung «Henry Moore» dauert vom 30. Januar bis 25. Mai 2015.
Die Figuren «Three Part Object» 1960, hinten, und «Three Piece Reclining Figure No. 2 Bridge Prop» 1963, vorne, des englischen Künstlers Henry Moore im Zentrum Paul Klee in Bern. Die Ausstellung «Henry Moore» dauert vom 30. Januar bis 25. Mai 2015.
KEYSTONE/Lukas Lehmann
Henry Moore mit «Liegender Figur», 1929-30Leeds Museums and GalleriesThe Henry Moore Foundation Archive, All Rights Reserved, 2015, Pro Litteris Zürich
Henry Moore mit «Liegender Figur», 1929-30Leeds Museums and GalleriesThe Henry Moore Foundation Archive, All Rights Reserved, 2015, Pro Litteris Zürich
zvg
«Mother and Child», 1953Presented by the Friends of the Tate Gallery 1960© The Henry Moore Foundation, All Rights Reserved, 2015, Pro Litteris Zürich
«Mother and Child», 1953Presented by the Friends of the Tate Gallery 1960© The Henry Moore Foundation, All Rights Reserved, 2015, Pro Litteris Zürich
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Wer allgegenwärtig ist, läuft Gefahr, unsichtbar zu werden. Wer überall zu sehen ist, riskiert, beim Betrachter Überdruss zu provozieren. Während Jahrzehnten dominierten die Bronzeskulpturen von Henry Moore (1898–1986) den öffentlichen Raum. Seine Weltkarriere hatte 1950 begonnen, just in dem Jahr, als ihm in der Kunsthalle Bern eine erste Einzelausstellung auf Schweizer Boden ausgerichtet wurde – eine Ausstellung notabene, die mit rund 2000 Besuchern auf eher wenig Resonanz stiess.

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