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Auf der Suche nach dem Glück

Was ist Glück? Und wie erklärt man es einem Fotografen aus China, der das Glück der Schweizer porträtieren will? Eine Lektion in kultureller Verständigung bei einem Bieler Malermeister.

Der chinesische Fotograf Zhu Yinghao ist im Bernbiet unterwegs.
Der chinesische Fotograf Zhu Yinghao ist im Bernbiet unterwegs.
Adrian Moser
Yinghao will für ein Ausstellungsprojekt erfahren, was Glück in der Schweiz bedeutet.
Yinghao will für ein Ausstellungsprojekt erfahren, was Glück in der Schweiz bedeutet.
Adrian Moser
Glück kann auch eine Singende Säge sein. Das hat Zhu Yinghao in Bern erfahren.
Glück kann auch eine Singende Säge sein. Das hat Zhu Yinghao in Bern erfahren.
Adrian Moser
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Was man schon immer von den Chinesen wissen wollte, aber bisher keinen fragen konnte: ob sie wirklich alle wie Bürki Max oder Schneider Christoph heissen. Stimmt, sagt Zhu Yinghao, der Yinghao Zhu heissen würde, wenn er Max Bürki oder Christoph Schneider wäre – der Familienname kommt immer zuerst.

Mister Zhu also? «I’m Yinghao.» Man duzt sich. Der junge Mann trägt Turnschuhe und einen ziemlichen Rucksack, und dass er an diesem Morgen in Bern in einem Hotelfoyer steht, hat historische Gründe. Einer davon ist das Telegramm, das Bundesrat Max Petitpierre am 17. Januar 1950 nach Peking schickte: «Der Schweizer Bundespräsident hat die Ehre, Ihrer Exzellenz, Herrn Präsident Mao Zedong, mitzuteilen, dass der Bundesrat heute die Zentralregierung der Volksrepublik anerkannt hat und bereit ist, mit ihr diplomatische Beziehungen aufzunehmen.»

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