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Ab in die eigene Dunkelkammer

Wenn er nicht als Werbe- und Pressefotograf unterwegs ist, zeichnet der Berner Fabian Unternährer mit Licht, wird zum Forscher und wischt Staub weg. Was zum Vorschein kommt, zeigt er an den Bieler Fototagen.

«Die helle Dunkelheit»: So umschreibt der Berner Fotograf Fabian Unternährer die Atmosphäre in seinen Bildern.
«Die helle Dunkelheit»: So umschreibt der Berner Fotograf Fabian Unternährer die Atmosphäre in seinen Bildern.
Manu Friederich
Dies erwartet den Betrachter auch in der Serie «Vertigo», die an den Bieler Fototagen im Rahmen von «Hybride» zu sehen ist.
Dies erwartet den Betrachter auch in der Serie «Vertigo», die an den Bieler Fototagen im Rahmen von «Hybride» zu sehen ist.
Fabian Unternährer
Für Unternährer macht ihn das als Künstler unabhängiger: «Müsste ich von der Kunst leben, wäre ich gezwungen, mich mehr zu verkaufen», sagt er.
Für Unternährer macht ihn das als Künstler unabhängiger: «Müsste ich von der Kunst leben, wäre ich gezwungen, mich mehr zu verkaufen», sagt er.
Fabian Unternährer
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Die Katze blinzelt kurz in die Kamera, erinnert mit ihrer Haltung an einen von einem Paparazzo ertappten Star. Absetzen möchte sich eigentlich auch das Pferd, die Affenskelette sind ebenfalls auf dem Sprung. Wie durch ein Nachtsichtgerät nimmt man all die Gestalten auf Fabian Unternährers Fotografien wahr: aufgetaucht für einen kurzen Moment, um wieder zu verschwinden. Das gilt auch für die Erscheinungen auf den lichten Bildern, für die Wolkengebilde am Himmel, für die in sich versunkene junge Frau, für den Mann mit dem gewehr­gleichen Eiszapfen im tiefen Schnee.

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